Szene aus „Andrea Che­nier“ von Umber­to Giordano:
Roswitha Christi­na Müller als La Con­tes­sa di Coigny

Vita

ROSWITHA CHRISTINA MÜLLER

Dramatischer Mezzosopran

Die in München geborene Mez­zoso­pranistin been­dete ihre Aus­bil­dung 1995 nach dem Studi­um an der Musikhochschule München und der Uni­ver­sität Mozar­teum Salzburg mit Ausze­ich­nung und wurde mit dem „Würdi­gung­spreis“ des Bun­desmin­is­teri­ums für Kul­tur in Wien geehrt. In jun­gen Jahren absolvierte sie eine klas­sis­che Bal­let­taus­bil­dung. Im Rah­men der Salzburg­er Kul­turtage gab sie ihr Büh­nen­de­but und war von 1995 bis 2001 festes Ensem­blemit­glied am Lan­desthe­ater Salzburg und Gast am Stadtthe­ater Kla­gen­furt. Ab 2000 gastierte sie an den Staat­sthe­atern Saar­brück­en, Karl­sruhe, Stuttgart, am Tschechis­chen Nation­althe­ater Prag und wieder­holt an der Deutschen Oper am Rhein Düs­sel­dorf / Duis­burg und der Opera Zuid Maas­tricht. Ab 2007 erweit­erte sie ihr Reper­toire am The­ater Lübeck mit Char­lotte in „Werther“, mit Fuchs in “Schlaues Füch­slein“, mit Mad­dale­na in “Rigo­let­to“, Hero­dias in “Salome“ sowie Well­gunde, Siegrune und 2. Norne in “Der Ring des Nibelun­gen“. Neben der Oper sang sie Konz­erte u.a.in der Laeiszhalle Ham­burg, am Gewand­haus Leipzig, im Her­cu­lessaal München und beim Rhein­gau Musik Fes­ti­val Wies­baden. Weit­er­hin führten sie Gastverträge an das Deutsche Nation­althe­ater Weimar und die Staat­sop­er Ham­burg. 2011 wech­selte Roswitha Christi­na Müller in das drama­tis­che Fach und wurde ab 2012 Ensem­blemit­glied am Staat­sthe­ater Nürn­berg. Als Prinzessin Eboli, Amner­is und Azu­ce­na hat sie sich die wichtig­sten Ver­di-Mez­zopar­tien erar­beit­et. Es fol­gten Par­tien wie Judith in “Her­zog Blaubarts Burg“, Fremde Fürstin in “ Rusal­ka“ , Gräfin in “Pique Dame“ Ade­laide in “ Ara­bel­la“, Hero­dias in “ Salome“, Mar­guerite in “La Damna­tion de Faust“, die Car­men, Cas­san­dre in “ Les Troyens “, sowie die Brangäne in ” Tris­tan und Isol­de” ‚Fric­ka in „Rhein­gold und Walküre“, Wal­traute in “Göt­ter­däm­merung“. In dieser Zeit gastierte sie an der Bay­erischen Staat­sop­er München, Staat­sop­er Ham­burg, Deutsche Oper am Rhein Düs­sel­dorf, Oper Köln, Deutsche Oper Berlin, Staat­sop­er Han­nover, Badis­ches Staat­sthe­ater Stuttgart, Teatro Comu­nale di Mod­e­na / Fer­rara, Grand The­atre de Gen­eve, Nation­al The­ater Taipei, Nation­al Taichung The­ater und Con­cert­ge­bouw Ams­ter­dam. Roswitha Christi­na Müller hat unter dem Diri­gat von Kir­ill Petrenko, Kent Nagano, Shao Chia Lü, Axel Kober, John Fiore, Jaap van Zwe­den, Antho­ny Her­mus, Ste­fan Soltesz, Gabor Kali, Francesco Cor­ti, Alexan­der Joel , Michael Güt­tler, Kon­stan­tin Trinks, Markus Bosch, Don­ald Run­ni­cles, Justin Brown, Howard Aman, Bruno Weil, Roman Brogli-Sach­er, Georg Fritsch und mit Regis­seuren wie Christoph Loy, Andreas Kriegen­burg, Cal­ix­to Bieito, Este­ban Munoz, Renaud Doucet, Antho­ny Pilavac­chi, David Her­mann, Dieter Kae­gi, Tobias Richter, Georg Schmiedleit­ner und Dieter Dorn zusam­mengear­beit­et. In der Spielzeit 2020/21 wird Roswitha Christi­na Müller am Opern­haus Zürich als Herzköni­gin ” Alice im Wun­der­land” in der Urauf­führung der gle­ich­nami­gen Oper gastieren.

 

Vita komplett

Die in München geborene Mez­zoso­pranistin been­dete ihre Aus­bil­dung 1995 nach dem Studi­um an der Musikhochschule München und Uni­ver­sität Mozar­teum in Salzburg.

Preise 1995: Würdi­gung­spreis für Kul­tur in Wien.

Im Rah­men der Salzburg­er Kul­turtage gab die junge Sän­gerin ihr Büh­nen­de­büt unter der Leitung von Hans Graf und war 1995 –2000 festes Ensem­blemit­glied des Lan­desthe­aters Salzburg.

2000 — 2007 Gastspiele

Salzburg Mozart­woche (2.Dame) Regie Har­ry Kupfer, Leitung Bruno Weill

Chiem­gau Opern­fes­ti­val (Prinz Orlowsky, Suzu­ki), Leitung Heiko Matthias Förster

Rossi­ni Fes­ti­val Bad Wild­bad (Edoar­do in Matilde di Shabran), Leitung Francesco Corti

Stadtthe­ater Kla­gen­furt (Niklas /Muse), Regie Oliv­er Tam­bosi, Leitung Alexan­der Joel, Michael Güttler

Stadtthe­ater Kla­gen­furt (Rosi­na), Leitung Alexan­der Joel

Staat­sthe­ater Saar­brück­en (Niklas, Muse), Regie Nicholas Broad­hurst, Leitung Con­stan­tin Trinks

Staat­sthe­ater Karl­sruhe (Niklas, Muse)

Deutsche Oper am Rhein Düs­sel­dorf /Duisburg (Hänsel, Cener­en­to­la, 2.Dame), Leitung Wen-Pin Chien, Francesco Cor­ti, Alexan­der Joel

Opera Zuid Maas­tricht NL (Mad­dale­na), Regie Oliv­er Tam­bosi, Leitung Ivan Anguelov

Staat­sthe­ater Halle (Nan­cy in Martha), Regie Christoph Werner

Prinzre­gen­tenthe­ater München (Hänsel), Leitung Heiko M. Förster

Staat­sthe­ater Stuttgart (Ross­weisse ) Leitung Lothar Zagrosek Regie Christoph Nel

Deutsche Oper am Rhein Düs­sel­dorf /Duisburg (Lola, Cav­al­le­ria Rus­ti­cana), Leitung John Fiore, Alexan­der Joel Regie Christoph Loy

Nation­althe­ater Prag (Well­gunde), Leitung John Fiore Regie Tobias Richter

The­ater Lübeck (Char­lotte Werther ), Regie Didi­er von Orlowsky

2006 debütierte sie in Lübeck mit Char­lotte in „Werther“ und gehörte ab 2007 — 2009 fest zum Ensem­ble. Dort verkör­perte Roswitha Christi­na Müller Rollen wie Cheru­bi­no, Baronin von Kirch­stet­ten „ Elegie von Hen­ze“, Olga, Mad­dale­na Well­gunde, Siegrune, 2.Norne, die Alte Made­lon und Hero­dias und etablierte sich eben­so als Konz­ert ‑und Liedinterpretin.

Gastspiele 2010 / 2011 / 2012

Staat­sthe­ater Weimar, (Mad­dale­na Rigoletto )

The­ater Lübeck (Fuchs, Schlaues Füchslein )
( Well­gunde, Siegrune, 2.Norne Wag­n­er Ring ), Leitung Roman Brogli Regie Antho­ny Pilavacchi

The­ater Ulm (Fric­ka Rhein­gold, Judith Her­zog Blaubarts Burg, Prinzessin Eboli Don Car­lo ), Leitung James Allen Gähres Regie Corin­na Tetzel

Staat­sop­er Ham­burg ( 3. Dame ), Leitung Alex Soddy

Bay­erische Staat­sop­er München ( Siegrune ), Leitung Kent Nagano Regie Andreas Kriegenburg

Deutsche Oper Berlin ( Siegrune ), Leitung Don­ald Run­ni­cles Regie Götz Friedrich

Spielzeit 2012 / 2013

Staat­sthe­ater Nürn­berg ( Azu­ce­na Trou­ba­dour, Jez­iba­ba und Fremde Fürstin in Rusal­ka ) Leitung Markus Bosch, Gui­do Johannes Rumstadt

Bay­erische Staat­sop­er München Opern­fest­spiele ( Siegrune), Leitung Kent Nagano

Spielzeit 2013 / 2014

The­ater Hof (Amner­is) Leitung Arn Goerke

Staat­sthe­ater Nürn­berg (Fric­ka inRhein­gold und Walküre) Leitung Markus Bosch, (Ade­laide) Leitung Mar­cus Bosch

Nation­al The­ater Taipeh (Hero­dias) Leitung Shao-Chia Lu

Spielzeit 2014/15

Staat­sthe­ater Nürn­berg (Mar­guerite, La Damna­tion de Faust) Leitung Gui­do Johannes Rumstadt,(Brangäne, Tris­tan und Isol­de) Leitung Markus Bosch

Bay­erische Staat­sop­er München (Siegrune,Walküre) Leitung Kir­ill Petrenko

Oper Köln (Ade­laide, Ara­bel­la) Leitung Ste­fan Soltesz

Spielzeit 2015/16

Staat­sthe­ater Nürn­berg (Wal­traute, Göt­ter­däm­merung) Leitung Markus Bosch,(Brangäne, Tris­tan und Isol­de) Leitung Markus Bosch. Teatro Comu­nale di Mod­e­na und Teatro Comu­nale Fer­rara (Brangäne, Tris­tan und Isol­de) Leitung Markus Bosch.

Spielzeit 2016/17

Staat­sthe­ater Han­nover (Fremde Fürstin, Rusal­ka) Leitung Anja Bihlmaier

Staat­sthe­ater Karl­sruhe (Fric­ka, Rhein­gold) Leitung Justin Brown

Nation­al Taichung The­ater,  (Fric­ka, Rhein­gold) Leitung Shao-Chia Lu.

Staat­sthe­ater Nürn­berg (Fric­ka; Rheingold/Walküre, Wal­traute Göt­ter­däm­merung) Leitung Markus Bosch

Konzerte

Omroep Muziek Ams­ter­dam, Leitung Jaap van Zweden,WDR, MDR Gewand­haus Orch­ester Leitung Howard Aman, Rhein­gau Musik Fes­ti­val Leitung Georg Schmöhe, Nürn­berg­er Sym­phoniker, Münch­n­er Sym­phoniker Leitung H.M Förster